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Barockkonzert
mit Chor, Orchester und Solisten

Dietrich Buxtehude (1637 - 1707)

Kantate BuxWV 15: Der Herr ist mit mir
Kantate BuxWV   4: Alles was ihr tut mit Worten oder mit Werken
Kantate BuxWV 10: Befiel dem Engel, dass er komm
 

Jan Dismas Zelenka ( 1679 - 1745)

Te Deum, ZWV 145
 

 

 

 

Wer waren Dietrich Buxtehude und Jan Dismas Zelenka?

 

Dietrich Buxtehude wurde 1637 (vermutlich in Helsingborg) geboren und starb 1707 in Lübeck. Er ist die bedeutendste nordeuropäische Musikerpersönlichkeit der Barockzeit.

Als Organist wirkte er ab 1657 an der Marienkirche in Helsinborg, später auch in Helsingør.

Am 11. April 1668 wurde er Nachfolger des Organisten Franz Tunders an der «St. Marien» in Lübeck, dessen zweite Tochter er heiratete. Es war damals Brauch, die, oder eine Tochter des amtierenden Organisten zu heiraten, um dessen Nachfolge antreten zu können. Er führte die von seinem Schwiegervater begründete «Abendmusiken» fort, die ihn als Komponisten und virtuosen Organisten bekannt und berühmt machten.

 

1705 legte ein gewisser Johann Sebastian Bach die mehr als 465 Kilometer von Arnstadt (Thüringen) nach Lübeck zu Fuss (!) zurück, um sein musikalisches Vorbild Buxtehude zu hören. Er nahm vermutlich auch Unterricht bei ihm.

 

Dietrich Buxtehude war

das musikalische Vorbild von

Johann Sebastian Bach

 

Buxtehude starb am 09. Mai 1707 in Lübeck.

 

Als Komponist schuf Buxtehude ein umfangreiches Werk. Unter seinen weltlichen Werken herrschen Triosonaten und Klavierwerke vor. An geistlicher Musik schuf er zahlreiche Orgelwerke.

Umfangreicher als das Orgelwerk ist Buxtehudes Vokalschaffen. Die oratorienartigen «Abendmusiken», mit denen die Geschichte der geistlichen und öffentlichen Konzerte in Deutschland begann und die Kantaten, die nach dem Brauch der damaligen Zeit eher für Gottesdienst geeignet sind, bestimmten diesen Teil des Schaffens.

Die «Abendmusiken» bestanden in Lübeck bis 1810 und wurden 1926 wieder eingeführt.

 

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Jan Dismas Zelenka (1679-1745) wurde im bömischen Launowitz (heute Tschechien, ca. 60 km SSE von Prag) geboren. Er gehörte sicher zu den eigenwilligsten Komponisten des 18. Jahrhunderts. 20 Jahre lang arbeitete er unscheinbar als Kontrabassist an der Dresdener Hofkapelle, bevor er 1735 endlich zum «Kirchen-Compositeur» ernannt wurde. Dementsprechend macht den auch die Kirchenmusik den Grossteil seines Schaffens aus. So entstanden ungefähr zwanzig Messen, deren erste 1712 und deren letzte 1741 entstanden ist. In den 1720er Jahren spielt die Komposition von Vesperpsalmen und Magnificat eine sehr grosse Rolle; danach tritt dieser Bereich des Schaffens zurück. Dies hat weniger mit seinen Neigungen als mit der Entwicklung des Dresdener Hoflebens zu tun.

Zelenka starb 1745 in Dresden.

 

Quelle: Internet